Kurzgeschichten und der Zauber der indischen Bambusflöte:

 

Neue attraktive Seminare der Akademie der Kulturen NRW  


Die Akademie der Kulturen NRW mit Sitz in Bochum und Essen bietet auch in diesem Winter wieder außergewöhnliche Bildungsveranstaltungen an.

So beginnt beispielsweise in Kürze für alle Schreibenden und Schreibinteressierten ein Literaturworkshop mit dem Titel

Kurz-Kurzgeschichten – und gut.
Dieser Kurs ist für Menschen mit und ohne Vorerfahrungen gedacht und dient als Animation für freie Schriftstellerei in dem neuen und populären  Genre zeitgenössischer Literatur.

Wie fängt man an? Muss es Handlungskonflikte geben? Wann ist eine Pointe am Ende ratsam? Weil Kurz-Kurzgeschichten so komprimiert sind, ist es wichtig, an der Wortwahl und der Struktur zu arbeiten. Es gibt keine feste Regel, wie bei "nach Zahlen malen", sondern verschiedene Möglichkeiten, die  anhand von literarischen Beispielen und eigenen Texten ausprobiert und diskutiert werden. In der kurzen Zeit des Workshops gibt es Ansätze und Anregungen für die weitere Arbeit.

Die Dozentin Karen Rosenberg, Jahrgang 1952, promovierte in Slawistik an der University Yale. Sie ist Autorin von Belletristik, Essays, Film- und Literaturkritiken,  Mitbegründerin des BackTalk Dance Theatre (Aufführung von experimentellen Kurzdramen) und veröffentlichte Theaterstücke und Kurzgeschichten in zahlreichen Literaturzeitschriften in Nordamerika und Europa. Zudem war Karen Rosenberg Stipendiatin in Nairs, art in engadina bassa (Scuol/CH), am Institut International de la Marionette (Charleville-Mézières/F) und im P.E.N. Centruum voor Vlaanderen (Antwerpen/B).

Der Kurs findet statt am Montag, den 17. November 08 von 19.00-21.15 Uhr und Dienstag, den 18. November 08 von 16.00-21.00 Uhr und umfasst
insgesamt 9 Unterrichtseinheiten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 30 €.
Wer sich für den Kurs interessiert, kann sich unter den Telefonnummern 0201- 5631677 und 0201- 5631678 anmelden und zusätzliche Auskünfte erhalten.
Weitere Informationen gibt es auch unter den Ergänzungen 2008.

Eine weitere interessante und in Deutschland einzigartige Veranstaltung  ist 'Sangeet Shakti. The Power of Music', ein Fachseminar unter Leitung des indischen Bollywood-Flötisten und Meisters Dinesh Mishra, der als Artist in Residence der Akademie der Kulturen NRW bis Anfang 2009 in Essen sein wird.

In dieser in Europa einzigartigen Ausbildung in Indischer Musik geht es um das Verständnis und die Entwicklung von musikalischen Fähigkeiten im Sinne eines neuen universellen Klanges. Das Guru Sishya Parampara Training umfasst persönlichen Unterricht und Übungszeit unter der Leitung des Lehrers.
Wie können beliebige Melodien auf der Bühne improvisiert werden?
Wie entwickeln wir musikalische Konzepte "live on stage"?
Wie finden wir die besten Übungen für schnelles, präzises Spiel - mit Gitarre, Flöte, Sax, Percussions, Streichinstrumenten oder anderen Instrumenten und Stimme? Durch die entwickelten Fähigkeiten können die Studenten anschließend mit verschiedensten Musikern unterschiedlicher Stilrichtungen zusammen musizieren.

Diese Ausbildung setzt musikalische Vorerfahrung voraus. Sie ist Teil der 12 voneinander unabhängigen Elemente einer dreijährigen Ausbildung der Akademie der Kulturen NRW. Zum Ende jeder Einheit gibt es ein gemeinsames, öffentliches Abschlusskonzert. Die Teilnahme am Seminar wird zertifiziert.
Nach Absolvierung von 12 Einheiten spielen die Teilnehmer bei einem öffentlichen Vishwa Shanti Concert, das professionell aufgenommen und veröffentlicht wird. Dazu erhalten die Schüler ein Abschlusszertifikat.

Full-Winter-Sangeet Shakti Course 2008 und Abschlusskonzerte gibt es von Samstag, den 6. Dezember 08, bis Freitag, den 12. Dezember 08, täglich zwischen 14.00 bis 22.00 Uhr.
Bildungsurlaub und bis zu 50% Rabatt durch einen Bildungsscheck sind möglich.

Die Normalkosten von 950 € entfallen in einem vergleichbaren Seminar für Studierende sogar komplett, da das BMBF das Projekt unterstützt.

Es sind ab sofort auch Individualtermine für Erwachsene und Kinder und Einzelunterricht buchbar.

Weitere Informationen dazu gibt es unter Akademie im www.prokulturgut.net
Wer sich beraten lassen oder anmelden möchte, kann sich unter den Telefonnummern: 0201-5631677 oder 5631678 bei der Akademie der Kulturen NRW melden. Beide Veranstaltungen finden in der Bildungsstätte BoLa, Bochumer Landstr. 144c in Essen-Steele statt.

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Event-News. Empfehlungen der Redaktion

 

Hier finden Sie oder findet Ihr
Ankündigungen und Berichte zu Kulturevents,
die wir Ihnen und Euch sehr empfehlen können:

LIVING COLOUR im Domicil Dortmund

Tagestipp: So 09.11.2008, 20:00 Uhr 

Living Colour  
im DOMICIL DORTMUND

Funk Rock Fusion Klassiker

1988 erschütterten vier schwarze Musiker die Musikwelt mit dem Album "Vivid". Denn sie machten es plötzlich möglich, "schwarze" Musik aus der Tradition des Soul, Blues, Gospel, Funk und Reggae mit richtig hartem Rock zu vermischen. Vor Living Colour schien es unmöglich, diese scheinbar unvereinbaren Gegensätze zusammenzubringen: Crossover war geboren. Ihr zweites Album "Time's Up" war in dieser Beziehung das abwechslungsreichste und zählt bis heute zu den Blaupausen dieses Genres. Nach erfolgreichen Welttourneen und über 4 Milionen verkauften Alben begaben sich die vier Musiker ab Mitte der Neunziger auch vermehrt auf Solo-Pfade. Besonders Vernon Reid und Doug Wimbish erspielten sich mit unzähligen Projekten einen stabilen Ruf in der Funk-Fusion-Szene. Am 09.11. sind sie in ihrer Original-Besetzung (!) auf der Bühne des domicil zu sehen, wo sie neues wie altes Material zum besten geben werden.  AK/VVK 30/27 €

Corey Glover voc, Vernon Reid git, Doug Wimbish bass, Will Calhoun dr


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UNITING PEOPLE OF THE WORLD

...das ist das Motto für das

23. Summerjam Festival am Fühlinger See in Köln.

Das Musikprogramm und das vielfältige Angebot vor Ort wird wie immer international und bunt gemischt sein, das wichtigste Kriterium ist "positive Vibrations". Das artPro Journal-Team freut sich wieder auf ein entspanntes Festival und berichtet für die, die nicht dabei sein können.

SUMMERJAM FESTIVAL 2008
Fr. 04. - So. 06. Juli 2008
Köln - Fühlinger See

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summerjam.de - Reggae News & Festival Info - SUMMERJAM Reggae Festival

Die Teilnehmer eines deutsch-polnischen Jugendaustauschprojektes zeigen den Essener Bürgerinnen und Bürgern in einer Abschlussperformance ihr Können in den Bereichen Hip-Hop, Breakdance, Modern Jazz und Disco Dance am Montag, dem 21. Juli 2008 zwischen 13 und 16 Uhr in der Fußgängerzone Kettwigerstraße auf Höhe des Handelshofs. Die Performance dauert ca. 15 min. und wird jede halbe Stunde gezeigt.

 

 

 

Die Akademie der Kulturen NRW

SINNBILDUNG seit 1990
- Zukunftsgestaltung durch ganzheitliche Entwicklung

 

Das seit 1990 staatlich anerkannte Institut mit Sitz in Bochum arbeitet im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes (WbG) NRW in der Trägerschaft des Kulturgut e.V. und bietet ein breitgefächertes Lehr- und Lernangebot im Ruhrgebiet, in NRW und darüber hinaus. Als eine der wenigen unter vielen Weiterbildnern verfolgt die Akademie der Kulturen NRW (AdK) unter Leitung des Gründungsdirektors Reinhard Kreckel konzeptionell einen interkulturellen und ganzheitlichen Ansatz:
„Umfassende und interkulturelle Bildung ist Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und Kultur. Deshalb ist unser konzeptioneller Schwerpunkt eine ganzheitliche Bildung, die stärkt und hilft, zu emanzipierten, selbstbestimmten und kreativen Individuen zu reifen. So können wir bewusst Verantwortung für die Gestaltung unserer Mitwelt übernehmen und alle zu einer positiven, lebenswerten Zukunft beitragen.“


In den Bildungsveranstaltungen werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die eine Erweiterung der beruflichen Perspektive und die persönliche Weiterentwicklung ermöglichen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen in den Kursen und Seminaren der Akademie der Kulturen NRW den kreativen Umgang mit modernen Technologien, wie z.B. aktuellste Verfahren im Bereich digitaler Office-, Web-, Print- und AV-Medien, aber auch die Anwendung klassisch-kultureller Techniken des traditionellen Wissens verschiedener Kulturen, friedliche Kommunikation und die Entwicklung von Kreativität für die Bewältigung unserer Zukunft.
Durch die spartenübergreifenden, praxisorientierten Bildungsprojekte sorgt diese Art der Weiterbildung für eine direkte Möglichkeit der anschließenden Umsetzung der Lernerfahrungen im persönlichen und beruflichen Alltag. Auf diese Art werden Chancen eröffnet und Wege aufgezeigt, um an der Mitgestaltung und Entwicklung von Gesellschaft, Umwelt und Kultur verantwortlich teilhaben zu können. So erfährt sich der Mensch als schöpferischer Mitgestalter seiner direkten und indirekten Lebensumstände.
 

Insgesamt ca. 25.000 Unterrichtsstunden sind jährlich im Angebot und erstrecken sich
· von digitalen Anwendungen und Medienschulungen
  (z.B. TV-Produktionen, Kamera, Schnitt, Mac, Linux,
   Content Management, Adobe DTP, Design, Datenbanken),

· über berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen zu
  Ausbildungsleiter-inne-n, Therapeut-inne-n, Berater-inne-n, Dozent-                             inne-n 
oder Mitarbeiter-inne-n in den Bereichen

    - Gesundheit, Körper & Geist
       (Ayurveda, TTM, TCM, Heilpraktikerschule, Tai-Chi-, Qi-Gong- & Yogalehrer)
    - Europäische Sprachen / Kommunikation
    - Künstlerische Berufe (Kunst, Musik, Tanz, Theater)
       und Kulturarbeit / -management
    - Ökologie & Umwelt
      (Fengshui-Berater, ökol. Architektur, Landschaftsgestaltung)

· bis hin zu ganzheitlichen, spartenübergreifenden Projekten, Seminaren und Vorträgen zur bewussten Lebensgestaltung, für Entspannung und Stressbewältigung, zum Training gewaltfreier und interkultureller Kommunikation und zur Anwendung von Geistestraining.

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Institute & Partner der Akademie der Kulturen NRW

Shirodhara (Ayurvedischer Stirnölguss)
Shirodhara (Ayurvedischer Stirnölguss)

Ein breites Spektrum an Bildungsangeboten

 

In den folgenden Ausgaben des artPro Journals werden wir jeweils einzelne Institute der Akademie der Kulturen NRW (AdK) näher vorstellen. Zur AdK gehört unter anderem die Schule für Ayurveda und bewusste Lebensgestaltung. Hier vermittelt man die ganzheitlichen Lehren des Ayurveda, der Meditation und Spiritualität. Sitz der Schule ist zur Zeit das schöne Arnsberg-Neheim (ca. 30 km östlich von Dortmund) im Hochsauerlandkreis. Diese Institution der AdK NRW bietet spezielle Ausbildungen, z.B. Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberater-in, Ayurveda Massage-Therapeut-in, Ayurveda Pancha Karma-Therapeut-in, Ayurveda Wellness- & Beauty-Therapeut-in, Ayurveda Naturkosmetiker-in, Chakra-Therapeut-in sowie die Grundausbildung: Ayurveda spirituell-psychologische-r Lebensberater-in. Durch eine spezielle Beratung werden auch Hilfen zur beruflichen Selbstständigkeit gegeben.

Die YOGA VIDYA Ausbildungszentren befinden sich in Bad Meinberg und Oberlahr. Zu den Anbietern von Yogalehrer-innen- und weiteren Ausbildungen auf Basis fernöstlichen Wissens gehört ‚Yoga Vidya‘ und betreibt als gemeinnütziger Verein Europas größte Yoga- und Ayurveda-Seminarhäuser mit jährlich ca. 1600 Seminaren, Aus- und Weiterbildungen. In Kooperation mit der AdK NRW finden die berufsbildenden Seminare statt: Yogalehrer-innen-Aus- und Weiterbildung, Ayurveda Therapie, Heilpraktiker-innen-Ausbildung, Meditations-, Entspannungs- und Atemkursleiter-in, Fussreflexzonen- und Ayurveda Massage, aber auch Yoga und Meditationseinführung, Kundalini Yoga, Asana Intensiv, Fasten, Natur & Wandern, Yoga für Kinder, Yoga und Wellness, Kongresse & Events, Reisen und mehr. Für Interessierte:  www.yoga-vidya.de

 

 

Bildungs-Information!

In 2008 gibt es wieder eine Fülle attraktiver Kurse, Workshops, Seminare & abschlussbezogener Studiengänge. Teilnehmer können Bildungsurlaube beantragen, und es gibt zusätzliche Möglichkeiten für Arbeitnehmer, Kursgebühren durch einen Bildungsscheck des Landes zu 50% (max. 2 x 500 €) bezuschusst zu bekommen.

BILDUNG AUF BESTELLUNG: Für Firmen oder Gruppen werden vom Leitungs-Team der AdK NRW spezielle Seminare oder Trainings nach individueller Beratung maßgeschneidert. Im Netzwerk des Prokulturgut.Net e.V. unter: www.prokulturgut.net gibt es weitere Informationen über das Angebot und die Partner der Akademie der Kulturen NRW. Dort steht auch das komplette Akademieprogramm für 2008 mit ausführlichen Informationen zum Download bereit.

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Ku Nye - Heilmassage und Gesundheitswissen aus Tibet

Ku Nye: Steinmassage

Um zu verstehen, was das Einzigartige an der tibetischen Heilmethode ist, macht ein kleiner Exkurs in die Theorie Sinn. Für die Tibeter bestehen der gesunde Mensch und auch der Kosmos aus einem präzisen Gleichgewicht der Elemente Raum, Feuer, Wasser, Wind und Erde. Entsprechend verschiedener Umstände (Geburt, Karma etc.) hat jeder von uns eine Mischung von Elementen, seine persönliche Typologie. Die Tibeter nennen die Typologien je nach den vorherrschenden Elementen rLung (für Wind), Tripa (für Feuer) und Badkan (für Erde und Wasser).

 

Harmonie durch Bewegung und Ernährung
Wer zeit seines Lebens entsprechend seiner Typologie auf Ernährung, Bewegung, Wohnumgebung und Gedanken achtet, wird mehr oder weniger gesund bleiben. Abweichungen führen im Laufe der Jahre allerdings bei vielen Menschen zu einem Ungleichgewicht, zu einem Überschuss oder einem Mangel der einzelnen Elemente im Körper. So entstehen Krankheiten auf körperlicher und geistiger Ebene. Durch eine ausführliche Anamnese, Puls- und Urindiagnose kann der Experte die Art des Ungleichgewichts feststellen – ohne Röntgen, Laboruntersuchungen und OPs. Die Behandlung dieser Krankheiten besteht für einen tibetischen Arzt in erster Linie darin, das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen – durch typgerechte Ernährung, Bewegung und Verhaltensmaßnahmen, äußere Behandlungen und innere Therapien mit Kräutermedizin. Ku Nye bedeutet Einölung & Massage und wird durch eine Vielzahl weiterer äußerer Anwendungen ergänzt (wie z.B. Moxa, Schröpfen, Stein-, Stock- & Muschelmassage, Akupunktur, etc.).

 

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Dr. Nida Chenagtsang
Dr. Nida Chenagtsang

Eine alte Heilweise hilft bei modernen Zivilisationskrankheiten
In unserer modernen westlichen Welt sind insbesondere rLung-Krankheiten vorherrschend, also ein Windüberschuss, der sich in Stress, Depression und Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Verspannungen äußert. Gerade hierfür sind die Ku Nye-Anwendungen sehr geeignet, da die Behandlung mit warmem Öl Körper und Geist beruhigt. Bestimmte Druckpunkte stehen mit den verschiedenen inneren Organen, den Sinnesorganen, Energiebahnen und Gliedmaßen in Verbindung. Ein geübter Ku-Nye-Therapeut nutzt die Punkte auch als Diagnosemittel und zur Behandlung des ganzen Menschen mit den verschiedenen Methoden. Dies wirkt entspannend, löst Energieblockaden und trägt dazu bei, dass sich das energetische Gleichgewicht wieder herstellt und so Heilung stattfindet.

 

Altes Wissen neu zugänglich
Neben den äußeren Anwendungen überzeugen die Elementelehre und die Ganzheitlichkeit der TTM. Es gibt eine eigene Geomantie-Lehre, und Aspekte aus dem Buddhismus und dem Bön, wie Mantras und Rituale, spielen eine wichtige Rolle. Dieses Wissen wurde jahrhundertelang nur an ausgewählte Schüler weitergegeben und ist erst seit einigen Jahren für ein größeres Publikum zugänglich. Dies ist u.a. Dr. Nida Chenagtsang von der IATTM (International Academy for Traditional Tibetan Medicine) zu verdanken, der Seminare und Ausbildungen zu den verschiedenen Aspekten der tibetischen Medizin organisiert.
Ein Seminar in Ku Nye bildet einen guten praktischen und theoretischen Einstieg in dieses komplexe System. In verschiedenen Ausbildungsblöcken lernt man die äußeren Anwendungen der Tibeter, die typischen Massagegriffe, Akupressur und Moxibustionspunkte, die Verwendung der verschiedenen Öl- und Kräuterarten.
Dr. Nida Chenagtsang studierte 12 Jahre an der medizinischen Akademie in Lhasa und wirkte dort einige Zeit als Arzt, bevor er nach Europa kam, um sein Wissen weiterzugeben. Die IATTM bietet die einzigartige Gelegenheit, das tibetische Wissen vom Heilen kennenzulernen, zu studieren oder zu vertiefen.
In Zusammenarbeit mit der IATTM Deutschland veranstaltet die Akademie der Kulturen NRW ein umfassendes Ausbildungsprogramm in NRW und ganz Deutschland. Bildungsurlaub und für NRW Bürger auch Bildungsschecks erleichtern die Teilnahme. Der aktuelle Einstieg in Ku Nye I.1 mit Donla Tsering beginnt wieder am 12.3. 2008. Seminare in Mantra Healing, Traumyoga und in Deutschland erstmalig auch „Sa Che“ (die Traditionelle Tibetische Geomantie-Lehre) sind geplant. Beratung geben Reinhard Kreckel (0201-5631678) und Svetlana Rieke.


www.prokulturgut.net/ttm.html und www.iattm.de
Anna Grütte

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Ayurveda - Gesundheitslehre

Überbelastung, große Informationsdichte, Reizüberflutung sowie ungezielte Ernährung (nicht der eigenen Konstitution entsprechend) stressen uns Menschen und bringen uns aus dem Gleichgewicht, da der Köper diese Faktoren auf Dauer nicht kompensieren kann. Degenerationen und Fehlfunktionen der Organe (z.B. die sog. Zivilisationskrankheiten), von emotionalen Krisen begleitet, sind oft das Resultat. Ayurveda bietet hier eine Alternative! Das indische Heilsystem „Ayurveda“ vereint in sich die Aspekte von Lebensphilosophie, Lebenskunst, Gesundheitsvorsorge und die Behandlung von manifesten Krankheiten, insbesondere von chronischen und degenerativen Krankheiten. Geniessen Sie Ayurveda-Gesundheitsvorsorge:

- Ayurveda Pulsdiagnose (medizinischer Check-up inklusive detaillierter Empfehlungen zum Lebensstil, zu Behandlungen und Kräuterheilkunde, um Ungleichgewichte im Körper zu harmonisieren)

- Vaya Sthapana (Regenerations- und Anti-Aging-Kuren)

- Pancha Karma (Reinigungskuren)

- Ayurveda-Ölmassagen (Abhyanga)

- Shirodhara (Stirnölguss) usw. 

Möchten Sie Ayurveda zu Ihrem Beruf machen? Sie können sich bei uns qualifiziert an 3 Schulungsorten ausbilden lassen. 

 

Schule für Ayurveda - Mitglied der Akademie der Kulturen NRW

Qualifizierte Ayurveda-Ausbildungen in NRW (Bildungsschecks möglich), Niedersachsen und Rheinland-Pfalz oder bei Ihnen vor Ort (als Organisator)

Ausbildungen: Grundlagen des Ayurveda, Ernährungs- und Gesundheitsberater-in, Massage-Spezialist-in, Ayurveda-Naturkosmetiker-in

Seminare: „Ayurveda mit allen Sinnen erfahren“, Schwangeren-Massage, Babymassage, Abhyanga-Massage u.a.

Gerne übersenden wir Ihnen unsere ausführlichen Informationen. Email: f.w.neutzler (at) web.de; www.schule-fuer-ayurveda.de; Tel: 0 61 33–57 84 5914 

Ayurveda

 

BeautyMed und Ayurveda-Schönheitsfarm
in Nierstein, direkt am Rhein, von Weinbergen umgeben:
Regenerations-, Wellness- und klassische Schönheitsfarm mit umfangreichen, speziellen Anwendungsgebieten wie
- Authentischer Ayurveda, Thalasso, Cellulite
- Ayurvedische Ernährungs- und Fastenkuren
- Panchakarma-Kuren
- Regenerations- und Anti-Aging-Kuren nach Ayurveda
- Ayurveda-Pulsdiagnose (ayurvedamedizinischer Check-up)
- Ayurveda-Seminare wie “Yoga und ayurvedisch Kochen” oder “Ayurveda mit allen Sinnen erfahren”
Gerne übersenden wir Ihnen unsere ausführlichen Informationen
Email: info (at) beauty-hotelchen.de; www.Beauty-Hotelchen.de; Tel.: 06133-50205 

 

City Girls. Reviermädchen lernen die Bühne kennen

Citygirls

Jugendliche aus dem Ruhrgebiet reflektieren ihren Alltag
                              
Am 14.03.2008 hatte ein neues junges Schauspielensemble aus dem Ruhrgebiet, bestehend aus 12 engagierten jungen Mädchen, seine Uraufführung im Dortmunder Theater im Depot. Unter fachkompetenter Begleitung und Beratung der Regisseurin und Theaterpädagogin Barbara Müller arbeiteten sie über ein halbes Jahr an der neuen Produktion der Theaterwerkstatt. Gemeinsam schrieben, entwickelten und gestalteten die Jugendlichen ein authentisches Spiegelbild ihres Alltags und ihrer persönlichen Entwicklung in der Großstadt.

Es entstand ein modernes Theaterstück, bei dem kein Aspekt ausgelassen oder gar schöngeredet wird. Themen wie Freundschaft, Rechte und Sexualität werden aus verschiedenen Blickwinkeln realitätsnah wiedergegeben und durch das stimmungsvolle Bühnenbild ansprechend dargestellt. Die von den Mädchen ausgewählte Musik unterstreicht noch einmal gelungen die entsprechenden Gefühlslagen der unterschiedlichen Szenen.

Das Publikum honorierte die hervorragenden Leistungen der jungen Künstlerinnen gebührend mit tosendem Applaus.

Mahnwache und Mantrasingen für Frieden in Tibet und in der Welt

Mahnwache für Tibet

Mahnwache in Essen

 

Bericht über eine ungewöhnliche Aktion des „Netzwerks für Frieden und Menschlichkeit“
Wer in den letzten Wochen durch die Essener Innenstadt ging oder sich in der Nähe des Bochumer Rathauses aufhielt, war vielleicht zunächst ein wenig überrascht, plötzlich auf eine Gruppe Menschen, flankiert von tibetischen Flaggen und Gebetsfahnen, zu treffen. Durch eine Dauermahnwache, tibetische Mantragesänge und Meditationen sowie durch verschiedene Petitionen machen seit Anfang April die Aktivisten des ‚Netzwerks für Frieden- und Menschenrechte’ die deutschen Mitbürger auf die politische Lage in Tibet aufmerksam und versuchen, Einfluss auf das Geschick der grausam verfolgten Tibeter zu nehmen.
Einer der Initiatoren der Friedensaktion ist Reinhard Kreckel, Leiter der Akademie der Kulturen NRW. In einem Interview gibt er Auskunft über die Ziele und Perspektiven dieses außergewöhnlichen Engagements.

 

Die Aktionsform ‚Mantren, Mahnwache und Meditation’ ist in Deutschland bislang doch eher ungewöhnlich. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

RK: Wir wollten etwas machen, das an die Traditionen des tibetischen Volkes anknüpft. Daher bestand unsere Idee zunächst darin, Mantren mit einer Mahnwache zu kombinieren: Die Essener Heilpraktikerin Annette Rohde und ich beschäftigen uns seit langer Zeit mit Mantren - auch für Heilzwecke. Mantra Healing ist eine alte traditionelle Methode aus der Tibetischen Medizin. Ein Mantra ist die Umsetzung einer Intention in Klang und dient der Übertragung der darin schwingenden Bedeutung. Es spricht die Emotion und den Geist an.
Die Wiederholung eines Mantras – gleich ob gedacht, geflüstert, gesprochen oder gesungen – erfüllt diejenigen, die es rezitieren, und die Atmosphäre, welche die Schwingung empfängt, mit seiner Bedeutung. Die Menschen in Tibet wissen: Es wirkt, auch ohne dass man es mit rationalem Denken verstehen muss. Den Tibetern, mit denen und für die wir etwas machen, ist diese Methode von Energieschaffung etwas Vertrautes.


Und warum zusätzlich die Mahnwache?

RK: Wir wollten, dass die Friedensmantren nicht aufhören zu erklingen, bis sich etwas Positives tut. Daher läuft die Aktion Tag und Nacht, seit dem 5.4.08 nonstop ... Außerdem setzt eine Mahnwache innerhalb der Innenstadt ein viel deutlicheres Zeichen als z.B. ein Infotisch.


Welche Mantren eignen sich besonders im Hinblick auf die aktuelle Situation in Tibet?

RK: Wir rezitieren vor allem das Mantra der Tara, die für Tatkraft, Befreiung und Heilung steht: ‚Om tare tuttare ture soha‘. Zusätzlich verwenden wir das im Westen vielleicht bekannteste Mantra ‚Om mani peme hung’ (bzw. sanskrit: Om mani padme hum), das Mantra der Liebe und des Mitgefühls. Schließlich geht es uns darum, eine friedliche Welt zu schaffen ... Nach 21 Tagen gab es ja auch eine erste kleine Erfolgsnachricht: China hat dem Dalai Lama einen Dialog angeboten - in welcher Form auch immer! Dieser 25. April ist der Tag des 19. Geburtstags des Panchen Lamas, der seit 1995 von den Chinesen verschleppt ist ...


Wie viele Leute haben sich durchschnittlich beteiligt?

RK: Glücklicherweise standen direkt von Anfang an engagierte, fleißige Helfer bereit, so dass wir permanent fünf Leute vor Ort waren, manchmal hatten wir bis zu 50 Menschen am Zelt - nachts entsprechend weniger.
 

Wie war die Reaktion der Bevölkerung?

RK: Wir mussten den Leuten nicht hinterherlaufen. Die sahen das Zelt, die Fahnen und fragten, wie sie uns helfen können. Die Unterstützer wurden von uns im Internet auf den Petitionslisten eingetragen und sofort gezählt: Bis zum 30.04.08 waren es 1,7 Mio. weltweit, davon allein 3000 von uns im Ruhrgebiet gesammelt. Einige Passanten haben sich uns spontan angeschlossen, mitgesungen und -meditiert. Dabei ergab sich eine gute Mischung der Interessenten: Menschen aus allen Schichten, In- und Ausländer, Kurden, die ebenfalls Verfolgte sind, Mitarbeiter der Kirchen und Volkshochschulen, Arbeitslose, Obdachlose, Regierungsbeamte, Polizisten und Soldaten in Zivil und sogar Punks, die sich zum Teil dazugesetzt und mitmeditiert haben.


Die Tibetinitiative Deutschland / Essen ist mitbeteiligt - welche anderen Organisationen gehören außerdem zum ‚Netzwerk für Frieden- und Menschenrechte’?

RK: Der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Jugendverbände, Kirchenmitarbeiter, Buddhistische Zentren, z.B. das in Bochum und viele andere Vereine, Geschäftsleute und Privatpersonen, es werden ja ständig mehr ...


Wie beurteilen die beteiligten Tibeter selbst die Aktion im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung? Dazu antwortet Kasang Dorje, Exiltibeter und Mitglied der Tibetinitiative Deutschland / Essen.

Kasang Dorje: Die Aktionen hier haben auf jeden Fall geholfen, sie haben die weltweiten Proteste unterstützt. Freunde von mir haben berichtet, dass die Chinesen die Tibeter mittlerweile ein wenig vorsichtiger behandeln, weil sie wissen, dass die Augen der Welt auf sie gerichtet sind.


Wie beurteilen Sie die Frage der Olympischen Spiele inzwischen? Wie ist ihre Position dazu: Sollten die Spiele stattfinden?

Kasang Dorje: Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Chinesen davon abhalten kann, diese Spiele stattfinden zu lassen ... mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen.


Wie können die Menschen dem tibetischen Volk in Zukunft weiterhelfen?

Kasang Dorje: Sie sollten weiterhin Öffentlichkeit schaffen und Unterschriften sammeln. Wir Exiltibeter sind gut geschützt, wo immer wir sind, ob in Deutschland, Großbritannien oder den USA – die Menschen in Tibet sind es nicht!


Die letzte Frage an Sie, Herr Kreckel: Wie geht es nun weiter mit dieser Aktion?

RK: Wir setzen die Aktion bis mindestens Mitte Mai fort. Bis dahin unterstützen wir weiterhin Petitionen nationaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen und die Friedensbemühungen des Dalai Lama. Dazu veranstalten wir oder beteiligen uns an Friedensaktionen – z.B. Mahnwachen, Mantrasingen, Kulturveranstaltungen und Informationsvorträge. Wir wollen, dass sich etwas ändert in Tibet und in der Welt ... Aktuelle Informationen und Handlungsvorschläge geben wir über www.friedensnetz.org.

 

> zur Galerie der Mahnwache in Essen

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Bollywood im BoLa. Der Flötist Dinesh Mishra

Dinesh Mishra (geboren 1969 in Varanasi) ist ein indischer Flötenspieler und Musik-Komponist aus Bollywood City, Mumbai, Indien.

Dinesh war Meisterschüler des berühmten indischen Musikers Pandit Hariprasad Chaurasia. Er tritt mit Bands und als Solo-Künstler in der ganzen Welt auf, komponiert und spielt für zahlreiche Bollywood-Filme. Darüber hinaus arbeitet er als Lehrer für den „Mumbai Education Trust“. Als „Artist in Residence“ der Akademie der Kulturen NRW kommt er für sechs Monate im Jahr nach Europa, um mit anderen seine Musik zu teilen, zu lehren und neue Ideen zu entwickeln.
Bei dem letzten Konzert im ‚BoLa. Haus der Kulturen‘ spielten weitere namhafte Künstler der Weltmusik in neuer Zusammensetzung mit ihm – eine einzigartige Mischung aus Elementen der klassischen indischen Musik, des europäischen Jazz und weiteren ethnischen Einflüssen:
Ibrahim „Ibo“ Turhan, bekannter Saz-Spieler aus der Türkei, Frank Stukenbrock, einer der begabtesten, vielseitigsten Gitarristen Deutschlands, Ismail Bulut, der türkische Komponist und Regisseur an afrikanischer Trommel, Klaus Jochmann am Akkordeon und an verschiedenen Trommeln, der russische Trompetenspieler Tanzen und Alexandre Perez am Didgeridoo.

Interview mit Dinesh am 17. Januar 2008 im ,BoLa. Haus der Kulturen‘ in Essen. Interviewer: Alexandre Perez (AP)

AP: Dinesh, erzähl uns bitte Deine Geschichte, Deine Reise durch die Musik und wie Du zum Flötenspiel gekommen bist.
Dinesh: Ich bin in einer sehr heiligen und kulturellen Stadt in Indien vor 38 Jahre geboren. Ich fühle mich selbst geboren, um Flöte zu spielen. Meine Karriere fing an, als ich siebzehn Jahre alt wurde. In meiner Familie waren keine Musiker, und meine Eltern waren sogar dagegen, dass ich Musik lerne. Mit 17 Jahren sah ich einen alten Bollywood-Film, „Geet“, wobei ich die indische Flöte „Bansuri“ zum ersten Mal hörte – gespielt durch den berühmten Musiker Pt. Hariprasad Chaurasia. Ich war sehr begeistert und tief emotional berührt. Dieser Tag änderte mein Leben: Ich wollte unbedingt diese Flöte lernen, und das wurde zunächst ein 10-jähriger Kampf und Anstrengung. Mein Ziel war, diese Flöte zu lernen und mich dann bei meinem Vorbild Pt. Hariprasad

Chaurasia zu bewerben, um bei ihm weiter zu studieren. Das war kein einfaches Vorhaben, weil er sehr berühmt war und ständig auf internationalen Reisen. Ich entschied mich, mit einem Freund ein Bewerbungformular für die Musikschule abzuholen, und zeigte es meinen Eltern. Aber sie wurden sauer und das Formular landete im Müll. Zum Glück konnte ich das Formular bügeln und dabei retten, und ich unterschrieb selbst mit meines Vaters Unterschrift. Ich startete die Musikschule, ohne meine Eltern darüber zu informieren, in Abendstunden, nach meiner normalen Schule. So lernte ich 3 Jahre lang sehr hart und übte das Flötenspiel heimlich bei meinem Freund.

 

„Die Musik der Welt hat überall einen wunderbaren Klang, wenn sie mit dem Herzen gespielt wird.“ (Dinesh Mishra)

 

Als ich mein Studium anfing, lernte ich Buchhaltung und Wirtschaft. Nach 3 Jahren war in meiner Schule ein großes Abschluss-Festival für die Studenten, wobei ich meinen ersten Auftritt hatte und den ersten Preis errang. Mein damaliger Flötenlehrer, R.R. Srinivasan, war sehr stolz, und ich war so glücklich, dass ich diesen Preis meinen Eltern zeigte. Meine Mutter dachte zuerst, dass ich den Preis gestohlen hatte, und wurde sehr wütend. Sie dachte, dass ich kein Talent habe, und konnte sich nicht vorstellen, dass ich überhaupt Musik spielen konnte. Als Student wurde ich oft gemobbt und mit wenig Respekt behandelt. In dieser Zeit hatte ich keinen großen Ehrgeiz, berühmt zu werden oder Geld zu verdienen. Mein einziges Ziel war, mein Vorbild zu erreichen und bei ihm zu lernen.
Deshalb zog ich in ein Institut nach Delhi, um fortgeschrittene Flötentechnik zu lernen – 3 Jahre lang, mit dem Lehrer PT. Rajhunath Prasana - und startete langsam eine professionelle Karriere.

AP: Hast Du Dein ursprüngliches Ziel auch erreicht?
Dinesh: Viele Versuche, mein Idol zu kontaktieren, waren erfolglos. Am 6. Dez. 1994 besuchte ich ein Konzert in Varanasi. Nach dem Konzert hatte ich den ersten Kontakt und er sagte mir, dass ich nach Bombay kommen sollte für eine Hörprobe. Dann würde er entscheiden, ob er mich unterrichtet. Bombay ist eine sehr große Stadt und nicht so sicher. Meine Mutter erlaubte mir zu fahren, aber ich sollte mit meinem Freund Amid reisen, der Tabla lernen wollte.
Mein Vater fand mir eine Unterkunft, und dann musste ich um 11 Uhr kommen, für die Hörprobe. Der Lehrer saß am Boden und hatte vor sich etwa 10 Schüler, die Flöte spielten. Die Atmosphäre war sehr heilig, so wie in Vrindravan, wo Krishna geboren war. Krishna spielte auch Flöte und hat mich dabei sehr inspiriert. Ich war bei der Hörprobe sehr angespannt, konnte nicht mal sprechen und saß in der letzten Reihe bei den Schülern. Am Ende des Unterrichts sollte ich dem Lehrer etwas vorspielen, aber meine Hände waren zittrig. Ich hatte so viele Stunden die Musik des Lehrers geübt, dass ich eine seiner bekannten Kompositionen spielte, und er fing an mitzuspielen. Dann sagte er, dass ich eine bestimmte Melodie üben und eine Woche später zurückkommen sollte, und dann würde er entscheiden. Ich übte dieses Stück so oft, dass die Nachbarn sich beschwerten und der Eigentümer mich bat, das Haus zu verlassen. Ich hatte keine Wohnung mehr und kein Geld und hatte keine andere Lösung gefunden, als stundenlang im Zug zu spielen, dank meiner Bahnkarte. Eine ganze Woche lang spielte ich im Zug, von Anfang bis Ende der Strecke, und immer wieder. Nachts schlief ich im Bahnhof.
Am Ende dieser anstrengenden Woche kam ich zur Hörprobe, und der Lehrer war sehr zufrieden. Er entschied sich, mich zu unterrichten. Das war die größte Freude und das schönste Ereignis in meinen Leben. Ich hatte mein Ziel erreicht!

AP: Und wie ging es weiter?
Dinesh: Ich war so müde, dass der Lehrer mich fragte, ob alles in Ordnung sei, und als ich ihm erzählte, dass ich keine Unterkunft habe, fand er einen Platz bei einem Freund. Ich startete einen 5-jährigen, sehr fleißigen und aufrichtigen Flötenunterricht, wobei ich viel Respekt und Hingabe für meinen Lehrer zeigte.
Ich startete eine erfolgreiche berufliche Musik-Karriere und fing an, für Bollywood-Filme zu komponieren und zu spielen. Nach 5 Jahren in Bombay verliebte ich mich und heiratete eine junge Frau, Meenaxi. In Indien, wenn man heiratet, muss man eine gute Situation haben und eine Wohnung. Der Lehrer hatte eine Wohnung zu verkaufen, aber ich hatte kein Geld. Das war kein Problem, ich konnte es in Raten zahlen, und so startete ich ein Familienleben und konnte in Bollywood-Filmen und mit Konzerten meinen Lebensunterhalt mit der Flöte verdienen. Ich fing an, viel zu reisen, und spielte mit vielen anderen Musikern in Indien. Mehrere Jahre später fühlte ich mich noch nicht damit erfüllt, Flöte nur um des Geldes willen zu spielen. Ich war sehr experimentierfreudig und wollte etwas Neues schaffen. Ich wollte die indische Musik mit anderen Musikrichtungen kombinieren. Ab 2005 reiste ich außerhalb Indiens, nach Europa und speziell nach Deutschland, das heute meine zweite Heimat ist. Dort habe ich viele Freunde und fühle mich sehr wohl.

AP: Dinesh, kannst Du uns mehr über Dein heutiges Leben erzählen?
Dinesh: Sicher. Ich habe heute weltweit viele Schüler. Viele Kinder und Erwachsene. Ich spiele mit sehr bekannten Musikern zusammen und bin sehr erfüllt, dadurch dass ich indische und westliche Musik kombiniere. Die indische Musik wird mehr mit dem Herzen gespielt, die westliche ist oft mehr auf dem Papier ... Ich liebe Konzerte mit Musikern, wo eine Musik von innen entsteht, wo die Herzen sich verbinden und man die Energie genießt.
Die Musik entspricht dann dem, was ich fühle, und dem, was mein Herz „erlaubt“, dass ich in dem Moment spiele. Das sind sehr einfache Melodien, in sehr schöner und angenehmer Weise, wobei sich jeder gut fühlt. Die Schläge der Herzen sind überall auf der Welt die gleichen. Ich versuche immer, die Gesetze der Musik zu brechen, um neue Sounds zu suchen. Ich möchte auch, dass die Menschen glücklich werden mit meiner Musik. Du solltest auch Dein Glück mit anderen teilen. Du brauchst unser Glück! „You need our happiness“ ist ein neues Instrumental-Album, das ich momentan mit dem talentierten Gitarristen Vassilios aus Stuttgart aufnehme.

AP: Dinesh, Du als Lehrer - was kannst Du den westlichen Musiklehrern vermitteln?
Dinesh: Erst muss man spüren, was die Natur und die Gefühle der Kinder sind, und ihr Interesse wecken. Man sollte erst spielerisch die Sachen erklären, mit viel Freundlichkeit, aber ernst – nicht zwingen, sondern so motivieren, dass sie es von allein machen wollen. Musik ist nicht auf dem Papier: die Schwingungen verwandeln den Geist und machen ihn sensibel und kreativ. Kinder können Noten lernen, aber sie sollten auch lernen, Musik zu spüren – wenn sie die Musik spüren, dann können sie eines Tages auch ein Meister werden. Die Musik der Welt hat überall einen wunderbaren Klang, wenn sie mit dem Herzen gespielt wird.


Mehr Info im Internet:
www.myspace.com/dineshflute

Ausbildungen und Workshops für Kinder, Erwachsene und Profis gibt Dinesh ab Mai in NRW:
www.akademiederkulturen.de

AP

Summerjam 2008 - wieder ein gelungenes Kölner Großevent

Zum 23. Mal fand das größte Reggae-Festival Europas am Kölner Fühlinger See statt. Das diesjährige Motto „Uniting the people of the world“ hat seinen Zweck erfüllt und zog 25.000 Besucher aus aller Welt auf das Festivalgelände.

Bereitwillig reisten die meisten Besucher schon am Donnerstag in strömendem Regen an, um direkt am Ufer des Sees einen der schönsten Zeltplätze zu ergattern. Mit Beginn des Line-ups am Freitag füllte sich das Festivalgelände, und auch das Wetter begann mitzuspielen. Es wurden neben den altbekannten Reggae-Klängen auch neue Party-Beats geboten.

Erwartungsvolle Fans wanderten am Samstag wieder zu den drei Bühnen auf der Festival-Insel, um der mottogerechten Mischung aus Künstlern wie Shaggy, Patrice, Sebastian Sturm, Common und Pantéon Rococó zu lauschen.

Ein Fest für alle Geschmäcker und auch für alle Sinne, denn außer der Musik hatte das Summerjam wieder eine Vielfalt an unterschiedlichsten Menschen, internationalem Essen, bunten Marktständen und natürlich eine wunderschöne Location zu bieten.

Zum Ausklang versüßten Clueso, Mono & Nikitaman, Looptroop Rockers und viele andere den Verbliebenen und Spätangereisten den Sonntag.

Stephen Marleys Auftritt war - wie erwartet - der krönende Abschluss. Egal ob nun Reggae, HipHop, Dancehall oder Weltmusik, alle waren begeistert. Am besten war letztendlich das, was dem Summerjam immer gelingt - die Atmosphäre!

 

ayk

Hier wird in einigen Tagen über die Wirksamkeit der SmartAlarm-Clock ein Testergebnis veröffentlicht. Es geht dabei um die Wirksamkeit der Erkennung der verschiedenen Schlafzustände und den optimalen Zeitpunkt, um geweckt zu werden und dann frisch und tatkräftig zu sein. Vorab Info auch für alle, die ebenfalls testen möchten: http://easywakeup.net/en/content/special-offer

,Lesbar' - Hier werden Sie belesen ...

Astrid Winkler und Benno Raestrup

 

Astrid Winkler und Benno Raestrup bringen die Literatur zu den Menschen

 

Seit Juni 2005 - dem Zeitpunkt ihrer Gründung - hat die Kulturinitiative ‚Lesbar‘ in und außerhalb von Bochum bereits durch ihre zahlreichen Lese-Events von sich Reden gemacht. In ironisch-lockerer Weise tragen die Bochumer Astrid Winkler und Benno Raestrup einem breiten Publikum Texte unterschiedlicher Autoren und Epochen vor, die jeweils themenbezogen zusammengestellt werden. So gab es bereits Lesungen zu den Themen Liebe, Engel, Frühlingsgefühle, zum Zeitbegriff, zur Literatur der Beat-Generation und vor kurzem auch zu „Sonne, Mond und Sterne“. Ziel der ‚Lesbar‘ ist es, die Literatur zu den Menschen zu bringen. Daher verzichten die beiden bewusst darauf, ihre Rezitationsabende in Hörsälen, Theatern und elitären Literaturzirkeln durchzuführen. Stattdessen findet man die ‚Lesbar‘ in Kneipen, Cafés, Kulturzentren und anderen, eher ungewöhnlichen Orten. So schließen Winkler und Raestrup auch keinesfalls aus, auf privaten Partys zu lesen, falls sie dafür gebucht würden ... Zum Lesen als Hobby kam das Duo recht früh, beide studierten u.a. Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Doch die Idee des gemeinsamen Vorlesens vor Publikum entstand erst, als man sich nach 15 Jahren zufällig in Bochum wieder traf. „Unsere erste Veranstaltung war das ‚Gedichterätselraten‘, bei dem das Publikum ausgewählte Gedichte einem Autor zuordnen musste. Die Lesung umfasste dabei Dichterinnen und Dichter verschiedenster Stilrichtungen aus mehr als fünf Jahrhunderten. Der Zulauf war enorm, es standen sogar Menschen auf der Straße und haben zugehört ...“, schwärmen die Macher noch heute. Auch die Öffentlichkeit wurde aufmerksam auf dieses ungewöhnliche Gespann: Radiobeiträge und Interviews des Bochumer Uniradios c.t. und des Essener Lokalfunks folgten. Das Konzept wurde mit der Zeit immer ausgefeilter. Die Lese-Events sind heute in der Regel multimedial und interaktiv. Das Publikum wird mit einbezogen in das Zusammenspiel von Rezitation, Lichteinsatz, Musikeinspielung und thematisch passender Dekoration. Das Konzept geht auf: Nicht selten ruft das Publikum am Ende der Rezitationen nach Zugaben, und das, obwohl doch auch die „langweiligen“ Klassiker wie Goethe, Heine oder Droste-Hülshoff gelesen werden. In der Regel sind die Zuschauer und Zuhörer gefesselt von den Vorträgen und Aktionen und einige greifen danach auch sicher wieder gerne zu Lyrikbänden.  

 

 

                    Der Mathemat

                    Es war einmal ein

                    Mathemat,

                    Der suchte in den

                    Zahlen Rat,

                    doch als er dort nicht

                    fündig ward

                    zerfetzte er

                    sein Haupttraktat

                    und wurde

                    einfach – Literat.

                    (Benno Raestrup)

 

 

Wahrhaft eigene Wege ging die ‚Lesbar‘ im Mai letzten Jahres: Unter dem Titel ‚Meins und Deins‘ kreierten Winkler und Raestrup eine Lesung mit ausschließlich eigenen Texten, die anschließend in einem Buch zusammengefasst und bei der ‚Edition Kulturgut‘ veröffentlicht wurden. Heraus kam eine sehr persönliche Mischung aus kurzen Prosatexten und moderner Lyrik, die durch die Zeichnungen und Comics von Benno Raestrup optimal ergänzt wird.

 

                    Mein Herz

                    Ich verschenke

                    Mein Herz

                    Nicht mehr.

                    Ab jetzt

                    Werden

                    Verträge

                    Gemacht.

                    Meins

                    Gegen

                    Deins.

                    (Astrid Winkler)

 


In Kürze kommt die Erstauflage dieses Werkes in den Handel, beziehbar über den Kulturgut Verlag (0201-878940). Präsentiert wurde das Ganze in den geschichtsträchtigen Räumen des ‚Café Ferdinand‘, einem der ältesten Szenecafés in Bochum. Auch bei dieser Veranstaltung war die Resonanz des Publikums überwältigend positiv. Doch anstatt sich nun ausschließlich um die eigenen Veröffentlichungen zu kümmern, möchte die ‚Lesbar‘ weiterhin Anwalt der Literatur bleiben und noch viele Lese-Events in Bochum und Umgebung durchführen, getreu ihrem Motto: „Hier werden Sie belesen ...“.

 

Aktuelle Termine in der Presse und auf: www.lesbar.tk

Traumkraft - Raum für Atem und Klang

Marc Iwaszkiewicz ist Inhaber und Leiter des Fachgeschäfts für native und Tribal-Instrumente "Traumkraft" in Bochum, in dem er zusätzlich Seminare anbietet. Als Atempädagoge lehrt er in seinen Verkaufs- und Schulungsräumen Atemtechniken unter anderem zur Hilfe bei Stimm- und Atemproblemen sowie Atemwegserkrankungen. Es werden z.B. Konzepte zur Steigerung der Konzentration, der Kreativität und Sensibilität durch richtiges Atmen vermittelt sowie Entspannungstechniken, die ausgleichend wirken.

Auch die richtige Atmung beim Spiel von Blasinstrumenten lässt sich bei ihm erlernen und trainieren. Er ist einer der wenigen Atempädagogen in Deutschland, die hierfür das Didgeridoo nutzen. Das traditionelle Instrument der australischen Aborigines ist durch seinen besonders rhythmischen Klang ideal geeignet für den spielerischen und kreativen Umgang mit der Atmung. Darüber hinaus vermittelt Iwaszkiewicz in seinen Seminaren die Wechselwirkungen zwischen Atmung und Gesamtorganismus. Die richtige Atemtechnik kann demnach ganz entscheidend zu einem besseren Körperempfinden beitragen.
Mit dem Didgeridoo und anderen Instrumenten ist Iwaszkiewicz auch als Musiker tätig. Seinen ersten offiziellen Auftritt hatte er 1996 in New York ("Vision Sound"), es folgten zahlreiche Auftritte in Deutschland in Konzerthallen, Museen, Kirchen oder aber an so außergewöhnlichen Orten wie Höhlen. Auch bei öffentlichen Events, wie z.B. 2007 beim Essener Bazar der Kulturen, präsentiert er seine atmosphärischen Klangkompositionen.
Iwaszkiewiczs "Traumkraft" ist außerdem ein Ausbildungszentrum. Er bietet in der Atemschule nach Dr. med. Julius Parow / Scheufele Osenberg Ausbildungen in den Bereichen Atempädagogik und Klangpädagogik an. – www.Traumkraft.de 

 

Ehrenamtliches Engagement

Während das ehrenamtliche Engagement in anderen Ländern, vor allem der Schweiz, fast normal ist, fehlen in Deutschland überall freiwillige Helfer und Helferinnen in bürgerschaftlichen Einrichtungen, angefangen bei der Freiwilligen Feuerwehr über Sportvereine bis hin zu städtischen Tafeln, Kultureinrichtungen oder Altenheimen. Ehrenamtliches Engagement ist aber wichtig und gibt die Möglichkeit, sich selbst weiter zu entwickeln bzw. zu qualifizieren.

Das Ehrenamt – die bürgerschaftliche Tätigkeit, ist ein freiwilliges, unentgeltliches Engagement in sozialen Einrichtungen eigener Wahl. Die bürgerschaftliche Arbeit bildet eine Säule der sozialen Arbeit in der Gesellschaft, denn sie ermöglicht Aktivitäten für andere, die sonst nicht finanziert bzw. umgesetzt würden.

Fast jeder von uns hat bereits einmal in seinem Leben ehrenamtliche Arbeit entgegengenommen, sei es im Sportverein, bei der Lebensrettung, im Schwimmbad, beim Nachbarschaftsfest oder in der Schule. Häufig nehmen wir dieses Engagement nicht als freiwillig und unentgeltlich wahr, weil es professionell organisiert ist und entsprechend auftritt, wie z.B. beim DLRG, beim DRK, bei der Bahnhofsmission oder kulturellen Einrichtungen. Was spricht also dagegen, diese freiwilligen Hilfeleistungen selbst anderen zurückzugeben?

Ehrenamtliches Engagement wird in der Regel nicht monetär, sondern sozial entgolten, sei es in gemeinschaftlichen Feiern, in sozialen Kontakten oder in Fort- und Weiterbildung.

Anteilsmäßig arbeiten jedoch mehrheitlich Erwerbsarbeitstätige ehrenamtlich – andersherum ausgedrückt: Die wenigsten Dauererwerbslosen nutzen die Chancen ehrenamtlicher Tätigkeiten. Dieses hat System: Das Ehrenamt vermittelt eine Chance, kostenlos an Berufspraxis und an Fort- und Weiterbildung zu kommen und – und das ist vielleicht das wichtigste - soziale Kontakte zu entwickeln, um im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können.

Das bürgerschaftliche Engagement ist für andere da – und für sich selbst. Es gibt die Möglichkeit, sich selbst weiter zu entwickeln und zu qualifizieren. Ich selbst habe in ehrenamtlicher Arbeit die wichtigsten Qualifikationen erfahren, die ich heute neben meinen formalen Qualifikationen habe: Ich lernte als Schüler noch an alten Maschinen zu drucken, bei der Freiwilligen Feuerwehr lernte ich die Disziplin, die benötigt wird, einen Brand zu löschen, wir gaben Zeitungen heraus, ich lernte später an der Uni das Kulturmanagement, im BoLa übernahm ich zeitweise die Betreuung von Jugendlichen, die Sozialstunden ableisten müssen – aber auch gelegentliches Gemeinschaftskochen und so weiter.

Dieses alles steht in meinem Lebenslauf als Berufserfahrung – schließlich habe ich das gelernt.

Bei Prokulturgut.Net gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen – von der Küche über Hausmeistertätigkeiten bis zur Hilfe beim Auftritt der Website oder der Drittmittelakquise. Diese offenen Ressourcen können genutzt werden – zur eigenen Weiterentwicklung und für den eigenen Lebenslauf. (br)

Impressum

kulturgut. edition und verlag
pf 101412, 44714 bochum
hrsg. reinhard kreckel (v.i.s.d.p.)
fon & fax 0700-6262 5252
artprojournal (at) prokulturgut.net

 

beiträge von:

   daniel fenge, anna grütte, aylin kreckel
   reinhard kreckel, tatjana neufeld, alexandre perez,
   bernhard raestrup, astrid winkler, nina-louisa schlüter

 

fotografie/archive:
   reinhard kreckel, alexandre perez, alexander birakis
   gordana simundza, artpro,
   adk-nrw, mediart, prokulturgut.net